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PEREGRINATIO - Pilgerreisen für das Erzbistum München und Freising 
ist ein Projekt des Bayerischen Pilgerbüro e.V. Es wird in Zusammenarbeit mit dem Erzbischöflichen Ordinariat in München durchgeführt.

 

Alle Buchungen und Angebote erfolgen über das Bayerische Pilgerbüro e.V.

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Die Weißen Nächte, die Tage um die Sommersonnenwende, sind für die Völker im Hohen Norden ein Freudenfest. Das besonders intensive Sonnenlicht und die lodernden Sonnwendfeuer erfüllen die Menschen mit Energie und neuem Lebensmut. Die baltischen Staaten Litauen, Lettland und Estland haben eine abwechslungsreiche Geschichte hinter sich. Die Spuren ihrer ehemaligen Landesherrn erkennt man in der Architektur, Religion, den Sprachen und kulturellen Traditionen. Diese Reise verbindet eine interessante Kulturfahrt  mit einer Pilgerreise zu modernen und historischen Pilgerstätten.

 

 

1. Tag - Anreise

Flug nach Vilnius. Am Flughafen Vilnius nimmt Sie Ihre örtliche Reiseleitung in Empfang. Transfer zum Hotel und Bezug der Zimmer. Am Nachmittag voraussichtlich Treffen mit einer Gemeinde oder Pfarrei in Vilnius. Abendendessen im Hotelrestaurant (2 Nächte).

 

2. Tag - Vilnius

Am Vormittag unternehmen wir einen Orientierungsrundgang und lernen die litauische Hauptstadt kennen. Vilnius, die Stadt der Kirchen wird oft als „Rom des Baltikums“ oder

„Jerusalem des Nordens“ bezeichnet. Wir besichtigen den Kathedralenplatz mit der St.- Stanislaw-Kathedrale (Dom) und dem Glockenturm; das gotische Ensemble der Anna- und der Bernhardiner-Kirche mit dem ehemaligen Kloster des Bernhardinerinnenordens sowie die barocken Kirchen St. Michael und St. Peter-Paul. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung zur eigenen Erkundigung.

 

3. Tag - Trakai - Kaunas

Vormittags fahren wir zur Inselburg Trakai, die das politische und kulturelle Zentrum des Großfürstentums Litauens war. Besichtigung der alten Wasserburg, die das Wahrzeichen des Landes ist. Anschließend fahren Sie zum wunderschön gelegenen Kloster Pažaislis am Südwestufer des Kaunasser Meeres. Es zählt zu den hervorragenden Architekturkomplexen in Nordosteuropa und ist ein wahres Meisterwerk des Spätbarocks. Anschließend besichtigen wir die zweitgrößte litauische Stadt Kaunas, die am Fluß Nemunas (Memelfluß) liegt. Nach der Besichtigung der Kathedrale und der Vytautas-Kirche fahren wir durch das Memeltal nach Klaipeda (2 Nächte).

 

4. Tag – Naturerlebnis Kursiche Nehrung

Heute steht die Besichtigung von Klaipeda im Programm: Rundgang in der Altstadt,

 

die von Fachwerkbauten und Kaufmannsspeichern geprägt ist, und in dem auch die berühmte Brunnenskulptur des Ännchen von Tharau zu finden ist. Am Nachmittag unternehmen wir einen Ausflug in die ehemalige Künstlerkolonie Nida (Nidden). Wir besuchen das Thomas-Mann-Haus und die Bernsteingalerie. Rückfahrt nach Klaipeda.

 

5. Tag - Berg der Kreuze - Rundale

Nach dem Frühstück fahren wir Richtung litauisch-lettische Grenze. In der Nähe vom Siauliai befindet sich der Berg der Kreuze, ein eindrucksvolles Zeugnis für den tief verwurzelten Glauben der Bevölkerung. Der Papst Johannes Paul II hielt hier 1993 eine Hl. Messe. Die Fahrt geht weiter nach Rundale, wo wir das barocke Schloss besichtigen, von den Letten auch stolz „Klein-Versailles“ genannt, und lassen uns vor der Pracht seiner Gartenanlagen verzaubern. Erbaut wurde Schloss Rundale in den Jahren 1736 bis 1740 als Sommerresidenz für den Adligen Ernst Johann von Biron. Verantwortlich für die Umsetzung des gigantischen Vorhabens war u. a. der russisch- italienischer Star-Architekt Francesco B. Rastrelli, weltweit bekannt geworden durch zahlreiche Prachtbauten der russischen Metropole St. Petersburg. Weiter nach Riga und Hotelbezug (2 Nächte).

 

6. Tag - Hansestadt Riga

Am Vormittag Erkundung der lettischen Metropole: Fahrt durch die  zentralen Boulevards und Stadtparks von Riga, wo wir den Pulvertum, das lettischen Nationaltheater und das Kunstmuseum anschauen können. Anschließend Rundgang durch das historische Zentrum mit Besichtigung der schönen Jugendstilhäuser: wir besichtigen die Domkirche, die St.-Petri-Kirche, die alten Fachwerkhäuser, die hl. Jakobikirche und das Häuserensemble „Drei Brüder“. Nachmittags Fahrt zum ethnographischen Freilichtmuseum, das im Jahre 1924 gegründet wurde und ein Beispiel des lettischen Kulturerbes ist. Rückfahrt nach Riga.

 

7. Tag – Tallinn, das alte Reval

Weiterfahrt Richtung Estland. Wir überqueren die lettisch-estländische Grenze und erreichen das Kur- und Seebad Pärnu, oft Estlands „Sommerhauptstadt“ genannt. Dann geht es weiter nach Tallinn, die Hauptstadt Estlands, dessen historisches mittelalterliches Zentrum durch die UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Wir erkunden die Unterstadt mit den kunstvoll restaurierten Bürgerhäusern, dem Rathaus, der Nikolai- und der Heiliggeistkirche, kommen zum Domberg mit der Domkirche und der russisch-orthodoxen Alexander-Newski-Kathedrale.

Auch in Estland wird die Nacht vom 23. auf dem 24.06. – Sommersonnenwende (auch Johannisnacht „Jaanipäev“ genannt) gefeiert. Musizieren, Tanzen, Biertrinken – das sind die Grundpfeiler estnischen Amüsement. Einmalige Möglichkeit, das mitzuerleben (1 Nacht).

 

8. Tag - Rückreise

Nach dem Frühstück Zeit zur freien Verfügung in Tallinn. Anschließend Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Deutschland.

Baltikum

Pilgerreise in den weißen Nächten

17. Juni - 24. Juni 2017